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Abgelegt in Washington

Das Schicksal eines warnenden Schriftstückes: Der Franck-Report

  • Von Kurt Pätzold
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am 11. Juni 1945 wurde in Washington dem Kriegsminister der USA ein umfänglicher Bericht übergeben. Als Autor und Absender zeichnete ein Komitee mit dem wenig besagenden Namen »für politische und soziale Probleme«. Dahinter verbarg sich eine Gruppe von Wissenschaftlern, die am Manhattan Projekt beteiligt war, den Forschungen und dem schließlichen Bau einer funktionstüchtigen Atom(Uran)bombe. Ihre Beteiligung am Projekt schien ihnen durch die Annahme gerechtfertigt, dass in Deutschland, dem Land, in dem die Möglichkeit der Kernspaltung entdeckt worden war, an einer Waffe dieses Typs gearbeitet würde. Diese Befürchtung hatte sich mit dem Sieg der Alliierten und der Besetzung des Reichsgebiets erledigt. Dass das noch immer nicht kapitulationswillige Japan sich atomar bewaffnen könnte, war nicht anzunehmen. So riet der Report, die USA möchten von der Anwendung der ungeheuren Waffe absehen.

Vorsitzender der den Bericht verfassenden Gru...


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