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»Zelte und Kasernen sind keine Lösung«

Not der Flüchtlinge: Städtetag und Mieterbund fordern mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Bundesbauministerium dürften die Alarmglocken läuten: Immer lauter wird angesichts der wachsenden Flüchtlingszahlen mehr Geld für den Sozialwohnungsbau gefordert.

Kein Tag ohne Hiobsbotschaften. Kein Tag ohne Lösungsvorschläge - halbherzig die einen, fordernd die anderen. Kaum ein Tag auch ohne Rettungsaktion für Hunderte Flüchtlinge auf dem Mittelmeer - eine in der Nacht zum Freitag gelang, eine andere zwei Tage zuvor wurde zur Tragödie. Während immer mehr Menschen auf Hilfe in der Not im reichen Deutschland hoffen, wird hierzulande heftigst über den Umgang mit Flüchtlingen diskutiert. Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) will sie in leerstehende Kasernen in den neuen Ländern stecken, Asylbewerber in Rheinland-Pfalz werden am Flughafen Hahn in einer Sporthalle der Landespolizeischule einquartiert, in Leipzig ziehen Flüchtlinge in ein ehemaliges Lehrlingswohnheim.

So groß die Bemühungen landauf landab - so unvollkommen die Maßnahmen. In der Hauptstadt herrschen vor der Erstanlaufstelle für Kriegsflüchtlinge und Asylsuchende zum Teil katastrophale Zustände bei mehr als 35 Grad für Hundert...


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