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Lawrow warnt USA vor Luftangriffen in Syrien

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Moskau. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die USA mit Nachdruck vor Luftangriffen in Syrien gewarnt. Ohne Bodentruppen könnten sich die Angreifer im Ziel irren und statt »Regierungsobjekten« versehentlich Hochzeitsfeiern und Schulbusse bombardieren, sagte er in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des russischen Fernsehens. In Afghanistan sei dies den USA wiederholt passiert. Lawrow sprach sich erneut für Syrien-Verhandlungen aus. Wenn es um Chemiewaffen gehe, sei Präsident Baschar al-Assad für den Westen ein legitimer Teilnehmer, aber beim Kampf gegen Terror plötzlich nicht mehr, kritisierte er. Russlands Chefdiplomat warb für einen Plan von Kremlchef Wladimir Putin. Demnach strebt Moskau eine »Koalition der Gleichgesinnten« unter Teilnahme der syrischen und der irakischen Armee sowie von Anrainerländern und Kurden gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an - mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrates. Er habe nach einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen John Kerry aber den Eindruck, als unterstütze Washington diesen Plan nicht. dpa/nd

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