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Entscheidende Woche für Griechenland

Einigung über neues Geldpaket offenbar in greifbarer Nähe

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Athen. In den Verhandlungen mit den Gläubigern über ein neues Geldpaket steht Griechenland vor einer entscheidenden Woche. Die Grundrisse des Programms könnten schon am Dienstag stehen, hieß es am Wochenende in der griechischen Presse. Aus Brüssel verlautete, die Gläubiger-Institutionen hätten sich auf einen 27-seitigen Abkommensentwurf geeinigt, in dem die Auflagen für die griechische Regierung im Gegenzug für neue Milliardenkredite fixiert seien. Der Entwurf müsse noch mit der Regierung in Athen abgestimmt werden.

Die Verhandlungen gingen am Sonntag weiter. Wie die Athener Sonntagszeitung »To Vima« berichtete, könnte das griechische Parlament - falls alles planmäßig läuft - schon am Donnerstag über den Entwurf sowie ein neues Sparprogramm abstimmen.

Eine Liste mit weiteren Sparmaßnahmen sei bereits zu Papier gebracht worden, hieß es ohne Quellenangabe im griechischen Rundfunk. Nach Angaben aus EU-Diplomatenkreisen könnte es an diesem Montag erneut eine Telefonkonferenz zwischen den Institutionen und Experten der 28 EU-Staaten geben. Der griechische Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis hatte sich am Samstag optimistisch vor Reportern geäußert, die vor dem Verhandlungshotel in der Hauptstadt Athen warteten: Presseberichte, die eine Einigung in greifbarer Nähe sehen, könnten zutreffend sein, sagte er.

Bis zum 20. August muss Griechenland frisches Geld bekommen, um 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank zurückzahlen zu können. Der Euro-Staat ist mit 313 Milliarden verschuldet, ein drittes Kreditpaket soll bis zu 86 Milliarden Euro umfassen. Agenturen/nd Seite 16

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