Werbung

Es geht um viel mehr oder nichts

Jörg Meyer über das abgelehnte Schlichtungsergebnis

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Das war wichtig: Mit der klaren Ablehnung des Schlichtungsergebnisses für die Sozial- und Erziehungsdienste haben die Beschäftigten Mut bewiesen - und auch, dass sie sich nicht mehr mit weniger abspeisen lassen. Das Ergebnis der Schlichtung im Juni war so schlecht und so weit von den Ursprungsforderungen der Gewerkschaften entfernt, dass das laute Gegrummel in den Kitas, Werkstätten, Sozialstationen und Jugendhilfeeinrichtungen deutlich zu hören war. Sogar die sonst weniger Kampfesmut als die Erziehungsgewerkschaft GEW beweisenden Mitglieder des Deutschen Beamtenbundes erteilten eine klare Absage.

Und sie wissen, was sie tun. Ob die Streikenden in den Kitas bei einem neuerlichen Arbeitskampf noch einmal auf eine so große Solidarität von Eltern hoffen können wie vor den Ferien, ist fraglich. Und mit der Ablehnung des Schlichtungsergebnisses ist wieder alles möglich: Es kann am Ende also auch noch weniger oder gar nichts für die Belegschaften herauskommen, wenn die Arbeitgeberseite sich weiterhin so sehr querstellt. Träte dieser Fall ein, bräuchten die Gewerkschaften vermutlich eine ganze Weile, um sich von der Niederlage zu erholen.

Die Beschäftigten haben entschieden: Sie wollen für die Aufwertung ihrer Berufe kämpfen und nehmen dafür auch Risiken in Kauf. Respekt. Umso wichtiger ist es, dass sie wieder breite gesellschaftliche Unterstützung erfahren, denn wofür sie kämpfen, geht uns alle an.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen