Peter Weissenburger 12.08.2015 / Kolumnen

Am Tropf der Erwerbsarbeit

Für Peter Weissenburger bekommen Hausfrauen und -männer nicht die Anerkennung, die ihnen eigentlich zusteht

Das Betreuungsgeld ist höchstrichterlich abgeschafft. Damit werden rund eine Milliarde Euro an öffentlichen Geldern frei. jetzt wird darüber gestritten: Betreuungsgeld auf Landesebene oder mehr Geld für Kitas?

Das Betreuungsgeld ist höchstrichterlich abgeschafft. Damit werden rund eine Milliarde Euro an öffentlichen Geldern frei. Diese Milliarde liegt jetzt als Zankapfel zwischen den politischen Lagern: Soll das Betreuungsgeld auf Landesebene weitergezahlt werden, um die traditionelle Familie zu stärken? Oder soll es in den Ausbau von Kitaplätzen fließen, um so Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern? Diese Grundsatzdebatte nutzen vor allem CDU und SPD zur Stärkung ihrer Profile. Denn nirgendwo sonst können sich die Volksparteien so gut voneinander abgrenzen wie in der Familienpolitik. Und so werden die einen zu den Familienzerstörern, die anderen zu Emanzipationsbremsen stilisiert. Was dabei ausbleibt, ist eine viel wichtigere Debatte: über den Wert von Familien und von Familienarbeit.

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