Georgina Siklossy 13.08.2015 / Politik

Inklusion von Roma braucht Willen

Georgina Siklossy über unzureichende Maßnahmen gegen die Diskriminierung einer der größten Minderheiten in der EU

Die Roma sind eine der bedeutendsten Minderheitengemeinschaft in Europa. Sie haben verschiedentlich unter Stigmatisierung, Diskriminierung und Verfolgung zu leiden gehabt - bisheriger Höhepunkt ist der Roma-Holocaust im Zweiten Weltkrieg, an den erst kürzlich wieder am 2. August erinnert wurde. Bis heute gilt es, Roma zu unterstützen und zu schützen. Zu ihrer sozialen und ökonomischen Inklusion wurde daher 2011 der Rahmenplan für die Nationalen Integrationsstrategien für Roma vereinbart. Er legt den EU-Staaten auf, spezifische Programme und Projekte zu beschließen. Der Rahmenplan definiert vier Haupttätigkeitsfelder, sie wurden bis heute jedoch ganz unterschiedlich - und unzureichend bearbeitet.

Einer der Bereiche ist die Bildung. Die EU-Länder sollen für Zugang zu höherer Bildung sorgen, Segregation abbauen, das vorzeitige Verlassen der Schule verhindern und einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben garantieren. Abgesehen von ...

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