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Hitze macht Bauern zu schaffen

Berlin. Hitze und Trockenheit sowie die Auswirkungen des Russland-Embargos bringen die deutschen Landwirte zunehmend in finanzielle Bedrängnis: »Die Preise sind massiv eingebrochen und zwar in allen Sektoren«, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, am Dienstag in Berlin.

Die Wetterextreme des Frühjahrs und Sommers hätten die Getreideernte im Bundesdurchschnitt um elf Prozent einbrechen lassen. In den Regionen mit besonders wenig Regen in der Mitte Deutschlands müssten Betriebe sogar Ertragseinbußen von 40 bis 50 Prozent wegstecken.

Die Exportverluste nach Russland bezifferte Rukwied mit 600 bis 700 Millionen Euro. Das dämpfe spürbar die Investitionsbereitschaft der Landwirte: Im zweiten Halbjahr wollten sie nur noch vier Milliarden Euro statt der üblicherweise etwa sechs Milliarden in die Hand nehmen. dpa/nd

Foto: dpa/Sebastian Kahnert

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