Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Aus dem Dornröschenschlaf geholt

Die Ausstellung »1000 Jahre Kaiserdom Merseburg« rückt ein Highlight ins richtige Licht

Die Kaiserpfalz Merseburg war einst ein wichtiges europäisches Machtzentrum. Aber warum? Vor Ort gibt nun eine große Schau Einblicke in »1000 Jahre Kaiserdom«. Lange Zeit war der Dom wenig beachtet.

Merseburg. Sachsen-Anhalt hat das Mittelalter für sich entdeckt - mit einer weiteren großen Ausstellung unter dem Motto »1000 Jahre Kaiserdom Merseburg«. Rund 130 Kostbarkeiten der Kirchengeschichte aus mehreren Ländern Europas werden seit Anfang August vor Ort gezeigt. Sie sollen die Rolle der heutigen Kleinstadt im Süden Sachsen-Anhalts als einst wichtigste Kaiserpfalz im mittelalterlichen Reich und für die europäische Geschichte verdeutlichen. Merseburg galt als Lieblingssitz von Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde. Sie wurden als einziges Kaiserpaar heiliggesprochen.

Über und über mit Edelsteinen besetzte Kronen, Kelche und das knapp ein Meter hohe Adelheidkreuz aus Österreich - es gilt als das größte seiner Art aus dem Mittelalter - funkeln unter anderem in Vitrinen der Schau in elf Räumen. »Ein Augenschmaus allerfeinster Güte«, schwärmt Holger Kunde. Er ist Stiftungsdirektor der Vereinigten Domstifter zu Merse...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.