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Kriegerische Töne aus Korea

Alarm für Truppen beider Staaten

Seoul. Der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt zwischen Nordkorea und Südkorea ist erneut eskaliert. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un versetzte die Grenztruppen seines Landes in Gefechtsbereitschaft, wie die Nachrichtenagentur KCNA am Freitag berichtete. Zuvor hatten sich beide Seiten an der gemeinsamen Grenze beschossen. Auslöser war die Explosion einer Landmine im Grenzgebiet, für die Seoul den Norden verantwortlich macht.

Kim habe den Oberbefehlshaber der Koreanischen Volksarmee angewiesen, die Grenztruppen sollten »in einen Kriegszustand eintreten, um vollauf gefechtsbereit für Überraschungseinsätze zu sein«, berichtete KCNA. Die Entscheidung sei bei einer Sondersitzung der Zentralen Militärkommission gefallen, der Kim vorsitzt.

Die südkoreanischen Truppen sind bereits im Alarmzustand, nachdem die nordkoreanische Armee am Donnerstag ein Ultimatum gestellt hatte: Wenn der Süden nicht binnen 48 Stunden seine Propagandakampagne mit extrem lauten Lautsprechern an der Grenze beende, müsse er mit einer militärischen Aktion rechnen. Südkoreas Verteidigungsministerium wies die Forderung zurück. Die Frist soll am heutigen Samstag um 10.30 Uhr MESZ auslaufen. Am Donnerstag hatte Südkoreas Armee nach eigenen Angaben Dutzende Artilleriegeschosse in Richtung Norden abgefeuert, nachdem dieser Artilleriegeschosse in Richtung der Lautsprecher gefeuert habe. AFP/nd Kommentar Seite 2

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