Indigene fordern Rückgabe angestammter Territorien

Argentinische Ureinwohner wehren sich gegen ihre Marginalisierung

  • Von Fabiana Frayssinet, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fast eine Million der insgesamt etwa 40 Millionen Argentinier sind Ureinwohner oder von indigener Herkunft. Ihre angestammten Territorien wecken immer wieder wirtschaftliche Begehrlichkeiten.

Viele Autofahrer und Passanten in Buenos Aires übersehen das Protestlager von Indigenen aus der im Nordosten Argentiniens gelegenen Provinz Formosa. Seit sechs Monaten harren etwa 40 Vertreter verschiedener Ethnien in Zelten auf einem Platz an einer großen Kreuzung in der Hauptstadt aus, um die Rückgabe von Grundstücken zu fordern, deren Grenzen nicht ordnungsgemäß markiert worden waren. Das Land ist zum Spielball unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen geworden.

Die Demonstranten wollen erreichen, dass der Gouverneur von Formosa, Gildo Insfrán, ihnen 7000 Hektar Land zurückgibt. Der Gouverneur gilt als eng verbunden mit der Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, weshalb die Indigenen davon ausgehen, dass sie ihnen helfen könnte.

»Sie haben ihre Grenzsteine aufgestellt, ohne vorher mit uns zu reden«, sagt Amanda Asijak von der Gemeinschaft der Potae Napocna Navolgoh, was in der indigenen Sprache Qom so viel wie »Fr...

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