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Vattenfall will AKW Krümmel stilllegen

Kieler Landesregierung begrüßt Entscheidung

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Kiel. Vattenfall will das derzeit nicht produzierende Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg endgültig stilllegen und komplett abbauen. Ein entsprechender Antrag sei am Montag der Atomaufsicht Schleswig-Holstein übergeben worden, teilte der Energiekonzern am Dienstag mit. Es wird damit gerechnet, dass dies etwa 15 bis 20 Jahre dauern wird. Als nächstes muss das Unternehmen einen Sicherheitsbericht vorlegen, der den Rückbauprozess beschreibt.

Krümmel gehörte aufgrund von mehreren Störfällen zu den umstrittensten Atomkraftwerken Deutschlands. Schon vor dem Verlust der Betriebserlaubnis 2011 produzierte der Meiler jahrelang nahezu durchgehend keinen Strom mehr. Zusammen mit den sieben ältesten deutschen AKW wurde er beim Atomausstieg dann als erstes für eine dauerhafte Abschaltung vorgesehen.

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte den Antrag als Beweis für dessen endgültige Abkehr von der Nutzung der Atomenergie. »Damit ist auch klar, dass Vattenfall nicht heimlich doch auf einen Wiedereinstieg in die Atomkraft in Deutschland hofft«, erklärt er.

Krümmel gehört je zur Hälfte Vattenfall und dem deutschen Energieriesen E.on, Vattenfall verantwortet als Betreiber aber die Abläufe. Das Unternehmen kündigte an, die Öffentlichkeit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus in die Planungen der Abrissarbeiten einzubeziehen.

Agenturen/nd

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