Südsudan: Unterzeichnung mit »ernsthaften Bedenken«

Präsident Kiir muss seine Vorbehalte gegen das Friedensabkommen mit den Rebellen bis 1. September klären - sonst drohen UN-Sanktionen

Nach 20 Monaten Bürgerkrieg in Südsudan hat Präsident Salva Kiir ein Friedensabkommen unterzeichnet, zugleich aber »ernsthafte Bedenken« gegen die Vereinbarung angemeldet.

Juba. Bei einem Gipfeltreffen mit Staats- und Regierungschefs aus der Region setzte Südsudans Präsident Kiir in der Hauptstadt Juba seine Unterschrift unter das Dokument. Der UNO-Sicherheitsrat gab Kiir bis kommenden Dienstag Zeit, um sich voll hinter das Abkommen zu stellen.

Der Rebellenführer und frühere Vizepräsident Riek Machar hatte das unter internationaler Vermittlung ausgehandelte Friedensabkommen schon Mitte des Monats unterzeichnet. Kiir hatte sich nach dem Abschluss der Verhandlungen jedoch noch zwei Wochen für »Konsultationen« ausbedungen. Zwar unterzeichnete er nun das Abkommen, äußerte aber »ernsthafte Bedenken«, die zu ignorieren nicht »im Interesse eines gerechten und dauerhaften Friedens« wäre.

Der Präsident kritisierte »bedrohliche Botschaften«, die auf einen »Regimewechsel« zielten. Er bez...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 377 Wörter (2688 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.