Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Mutmaßliche Schleuser nach Tod von Kind in Türkei gefasst

Fotos eines ertrunkenen Flüchtlingskindes sorgen für Bestürzung - und eine Debatte über die Rolle von Bildern und die Grenzen des Journalismus

Update 15.15 Uhr: Schleuser in Türkei festgenommen
Nach dem Tod eines syrischen Flüchtlingskinds, dessen Leiche an einem türkischen Strand gefunden wurde, sind einem Medienbericht zufolge vier mutmaßliche Schleuser festgenommen worden. Die türkische Polizei habe vier aus Syrien stammende Verdächtige in Bodrum gefasst, meldete die Nachrichtenagentur Dogan am Donnerstag. Von der türkischen Hafenstadt waren zwei Boote gestartet, die am Mittwoch auf dem Weg nach Griechenland im Mittelmeer kenterten. Dabei starben vermutlich zwölf Menschen, unter ihnen ein etwa drei Jahre alter Junge aus Syrien.

Bei dieser Meldung kann schnell der Eindruck entstehen, die Schleuser alleine trügen die Verantwortung an dem Tod dieser Menschen. Doch liegt die Schuld auch bei den nahezu unüberwindbaren Mauern der europäischen Außengrenze.

Der Tod des dreijährigen Aylan

Berlin. Fotos eines ertrunkenen Flüchtlingskindes haben in den sozialen Netzwerk...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.