Fabian Köhler 04.09.2015 / Ausland

Sein Name ist Aylan

Der Versuch der Rekonstruktion einer alltäglichen Tragödie

Ein dreijähriger Junge. Am Strand. Tot. Das Bild eines ertrunkenen syrischen Kleinkindes bewegt die Welt. Die Geschichte dahinter ist mindestens genauso bewegend. Der Versuch einer Rekonstruktion.

Es ist ein Foto von der Art, wie es jeder, der Kinder hat, dutzendfach im Handy gespeichert hat: Zwei lachende kleine Jungs sitzen da auf einer Couch. Zwischen ihnen ein gelber Teddybär in rosafarbenem Kleid. Das Foto hätte es wohl nie an die Öffentlichkeit geschafft, gäbe es nicht auch dieses andere Foto. Das vom kleinen syrischen Flüchtlingsjungen mit dem roten Hemd und der blauen Hose. Leblos angeschwemmt an einen türkischen Strand. Ertrunken nur wenige Kilometer vor dem rettenden Ufer. Das Foto einer alltäglichen Tragödie, ein Symbol des europäischen Versagens in der Flüchtlingskrise.

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