Finster war’s, der Mond schien helle

Eine Nacht im Sternenpark Westhavelland.

  • Von Heidi Diehl
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Am liebsten hätten wir ihn auf den Mond geschossen. Ging aber leider beim besten Willen nicht, war er doch selbst der Störenfried in dieser lauen Spätsommernacht im Sternenpark Westhavelland. Er plusterte sich zu halber Größe auf, und es schien, als ob der Mann im Mond eine extra helle Birne in seine Laterne geschraubt hätte. Doch Arktur, Polarstern und der ganze große Rest der Milchstraße gaben alles, um ihrem Ruf, in dieser dünn besiedelten Region Brandenburgs besonders gut sichtbar zu sein, gerecht zu werden.

Sicher hatten auch schon die Altvorderen bemerkt, dass man hier ganz gut das Firmament beobachten kann, doch merkwürdigerweise dauerte es bis ins 21. Jahrhundert, ehe die Nachricht durchsickerte und 2009 den niedersächsischen Astrophysiker Andreas Hänel erreichte. Er machte sich auf den Weg ins Havelland, um das zu überprüfen. Das, was die Messgeräte anzeigten, brachte den Leiter der Sternwarte Osnabrück regelrecht aus dem...


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