Chemnitzer Rabbiner wird ins Amt eingeführt

Chemnitz. Chemnitz ist nach Ansicht des neuen Rabbiners der Jüdischen Gemeinde, Jakov Pertsovsky, trotz Pegida-Demonstrationen keine fremdenfeindliche Stadt. Er fühle sich als Rabbiner und Jude dort sehr wohl, sage er am Freitag. Der 28-Jährige wird am Sonntag offiziell in sein Amt eingeführt. Mit ihm hat die Gemeinde zum ersten Mal seit 1938 wieder einen eigenen Rabbiner. In den vergangenen Jahren hatte sie sich mit Gastrabbinern beholfen. Die Gemeinde hat nach eigenen Angaben rund 600 Mitglieder. Die meisten stammen aus der früheren Sowjetunion. Am Ende der DDR 1989 waren es nur noch 12 Mitglieder. 2002 war die neue Synagoge eingeweiht worden. dpa/nd

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