Chinas Krise trifft auch Afrika

Hohe Abhängigkeit von Exporten in die und Investitionen aus der Volksrepublik rächt sich

  • Von Anne Gonschorek, Kapstadt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Chinas Finanzmärkte befinden sich in der Krise: Das Wachstum in Afrika erhält durch die wirtschaftlichen Probleme Chinas einen herben Dämpfer. Neben Angola ist auch Südafrika stark davon betroffen.

Chinas Finanzmärkte befinden sich in der Krise, die Wirtschaft wächst langsamer. Die Hauptsorge vieler globaler Akteure liegt in der Frage, wie sehr sich dies auf den Rest der Welt auswirken wird. Afrikanische Ökonomen hörten bereits wegen der abstürzenden Ölpreise Alarmglocken schrillen. Auch fallen die Preise für Mineralien wie Eisen und Kupfer, auf deren Export zahlreiche Staaten des Kontinents angewiesen sind.

China nimmt etwa ein Achtel des gesamten afrikanischen Außenhandels für sich ein und ist damit größter Partner. Die Wertminderung der chinesischen Währung und die Börsenturbulenzen des sonst so soliden Partners deuten nun darauf hin, dass das stark rohstoffgetriebene Wirtschaftswachstum Afrikas sein jähes Ende gefunden haben könnte. Die Volkswirtschaften müssen sich auf niedrigere Exporterlöse einstellen und damit rechnen, dass chinesische Direktinvestitionen abebben werden. Dabei trifft die Krise der Volksrepublik vor a...


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