Zwischen Skylla und Charybdis

Im Kino: »Private Revolutions« von Alexandra Schneider

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sharbat hat Stress mit ihrem Mann, weil die überzeugte Aktivistin ihre drei Kinder mitnimmt auf den Tahrir-Platz. Wenn ihr dort alle miteinander sterbt, habe ich jedenfalls Ruhe, kriegt sie zu hören. Auch ihre Geschwister sind gegen die Demonstrationen. Und die Nachbarn sammeln sich zum Lynch-Mob, als das österreichische, fremde, deshalb sofort der Spionage und irgendwelcher unägyptischer Umtriebe verdächtige Filmteam bei ihr in der Wohnung dreht. Dabei ist Sharbats Kairoer Wohnviertel ein sozial benachteiligtes, das vom Sturz Mubaraks und der Generäle nur profitieren kann. Aber die Muslimbrüder sind auch keine Alternative: Die Wahlen nach Mubaraks Sturz will Sharbat boykottieren.

Amani erhält Drohungen und muss zeitweilig emigrieren, weil sie ihren selbstfinanzierten Internet-Radiosender zu politischen Gesprächen mit ihren fünf Millionen Zuhörerinnen nutzt und in selbstverlegten Buchpublikationen keine Scheu kennt vor der Auseinanderse...

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