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Das Leben ist ein schlechter Romancier

Der spanische Schriftsteller Javier Marías hielt die Eröffnungsrede zum Internationalen Literaturfestival Berlin

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

218 Autoren aus 51 Ländern stellen dieser Tage in Berlin ihre Bücher vor. Ein Schwerpunkt ist – neben der Lage der Flüchtlinge – die Zukunft der Städte. Am Mittwoch begann das Internationale Literaturfestival.

Dieser Bericht soll von der Eröffnungsrede des diesjährigen Internationalen Literaturfestivals Berlin handeln, die der spanische Schriftsteller Javier Marías am Mittwochabend unter dem Titel »Beginnen wir mit dem Anfang« im Haus der Berliner Festspiele hielt. Aber da fängt es schon an, problematisch zu werden. Denn hatte das Literaturfestival nicht bereits vor einigen Tagen in der Philharmonie begonnen, mit einem Gespräch der chinesischen Dissidenten Liao Yiwu und Ai Weiwei? Hatten nicht Clemens J. Setz und Norman Ohler ihre neuen Bücher unter dem Dach des Festivals bereits vorgestellt, ehe Marías hier ein einziges Wort sagen konnte? Und waren nicht den ganzen Mittwoch über in der Stadt Leute dabei zu beobachten gewesen, wie sie im Rahmen der Literaturfest-Veranstaltung »Berlin liest« Texte über Flüchtlingsschicksale vortrugen? Hatte nicht im Festspielhaus von morgens bis in den Nachmittag eine Lesung des kompletten Buches von Marina N...


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