Diskussion um Kennzeichnung für Flüchtlinge

  • Von Sarah Liebigt und Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eine Meldung sorgt für heftige Debatten: An Krätze erkrankte Flüchtlinge sollen auf Anweisung der Polizei mit Armbinden gekennzeichnet worden sein. Die dementiert vehement.

Am Mittwochnachmittag war der Vorwurf laut geworden, an Krätze erkrankte Flüchtlinge in Berlin würden mit weißen Armbinden gekennzeichnet, auf denen der Buchstabe »K« zu lesen sei. Angehörige erkrankter Flüchtlinge sollten ebensolche Armbinden mit dem Buchstaben »A« tragen, hieß es. Nach einer Mitteilung der Linksparteiabgeordneten Elke Breitenbach habe es sich dabei um eine Anweisung des Berliner Polizeipräsidenten gehandelt. Das hat sich nicht bestätigt.

Ein Sprecher der Berliner Polizei widersprach am Donnerstag der Information, dass es sich um eine Dienstanweisung handele. Das Schreiben sei von der Bundespolizei an die Berliner Behörde geschickt worden. Innensenator Frank Henkel (CDU) erklärte am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, bei dem betreffenden Papier handele es sich um ein i...


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