Werbung

Libanon: Aktionsplan gegen Müllkrise

Beirut. Nach wochenlangen Protesten der Bevölkerung hat die libanesische Regierung einen Aktionsplan gegen die Müllkrise beschlossen. Er sieht unter anderem vor, die Verwaltung der Müllkippen im Land zu dezentralisieren, wie es bei den Demonstrationen gefordert worden war. Die Kommunen sollen nun Gelder erhalten, um die Müllhalden zu betreiben. Geplant seien zudem zwei Müllkippen mit großer Kapazität, teilte Landwirtschaftsminister Akram Schehajeb in Beirut mit. Die Einigung erfolgte nach gut sechsstündigen Beratungen des Kabinetts, die von neuen Protesten in Beirut begleitet wurden. Die Müllkrise hat sich bereits zu einer umfassenden Staatskrise ausgeweitet. Ministerpräsident Tammam Salam hatte das Krisentreffen einberufen. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln