13. September 1935

Am Rande des Reichsparteitages der NSDAP in Nürnberg werden zwei Rassengesetze verabschiedet. Das »Blutschutzgesetz« verbietet Eheschließung und außerehelichen Verkehr zwischen Juden und Bürgern »deutschen Blutes«; Verstöße werden als »Rassenschande« bezeichnet und mit Gefängnis oder Zuchthaus bestraft. Das Verdikt wird später auf »Zigeuner« und »Neger« ausgeweitet. Das zweite, das neue Reichsbürgergesetz beschränkt das volle Bürgerrecht in Deutschland auf »Arier«.

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