Die CSU bekennt Farbe

Friedrich beklagt »politische Fehlleistung« Merkels und warnt vor unkontrollierbaren Dschihadisten

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Gefährlichkeit von Flüchtlingen und ob sich womöglich gar IS-Kämpfer unter ihnen verbergen könnten - das sind die Probleme, die der CSU angesichts der fliehenden Menschen einfallen.

Der frühere Bundesinnenminister und jetzige Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich nennt es »eine beispiellose politische Fehlleistung«, Flüchtlinge aus Ungarn unregistriert ins Land zu lassen. Zudem warnt er vor Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), die so unbemerkt ins Land kommen könnten. »Wir haben die Kontrolle verloren«, meinte Friedrich in der »Passauer Neuen Presse«. Bayerns Finanzminister Markus Söder sprach parallel von Überforderung Deutschlands. Das Schüren von Ressentiments - eigener und in der Bevölkerung - ist ein Grund für die Empörung, die Friedrich am Freitag entgegenschlug. Dass die CSU frontal die Bundeskanzlerin angreift, ist ein Affront, der das politische Berlin am Freitag ebenso in Wallung brachte. Angela Merkel versuchte es erneut moderat - die Bundesregierung habe in einer Notlage ihre humanitäre Verpflichtung wahrgenommen, ließ die Kanzlerin mitteilen. Merkel hatte zuvor davon gesprochen, ...


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