Jennifer Stange, Leipzig 14.09.2015 / Inland

Was bringt denn ein Denkmal?

Erinnern an Nazi-Morde muss über das Aufstellen von Mahnmalen hinausgehen

Nichtstaatliche Initiativen sind oft unzufrieden mit dem offiziellen Gedenken an Nazi-Morde oder Pogrome. Eine eigene Erinnerungskultur müssen aber auch sie sich erst erarbeiten.

Zwei brachiale Betonbänke stehen sich versetzt gegenüber. Inschriften - windelweich formuliert - auf der einen in türkischer auf der anderen in deutscher Sprache erinnern an die Ermordung von Mehmet Turgut. Sie stehen im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel, dort wo am 25. Februar 2004 der Imbisswagen stand, in dem Mehmet Turgut von Mitglieder des NSU-Terrortrios ermordet wurde.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: