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Traglufthallen in Tempelhof nicht fertig

Die Vorbereitungen im früheren Flughafen Tempelhof zur Unterbringung von Flüchtlingen sind noch nicht abgeschlossen. Wann ein Hangar im Hauptgebäude fertig sein werde, um dort Zelte oder Betten aufzustellen, sei noch unklar, sagte eine Sprecherin der Senatssozialverwaltung am Montag. Auch die Aufbauten eines Musikfestivals vom Wochenende seien noch nicht vollständig entfernt. Ein Teil der Toiletten soll stehenbleiben und dann von der Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände übernommen werden. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte angekündigt, voraussichtlich in dieser Woche sollte einer der sieben Hangars auf dem stillgelegten Flughafen als Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden. Auch für die Eröffnung der ehemaligen Landesbankzentrale in der Bundesallee in Wilmersdorf als zusätzliche Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gibt es noch keinen Termin.

Die Flüchtlinge in Berlins größter Notunterkunft auf einem Kasernengelände in Spandau werden unterdessen von Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern der Uniklinik Charité behandelt. Ein Arzt, ein Pfleger und jemand für die Aufnahme der Personalien seien immer gleichzeitig anwesend, sagte der stellvertretende ärztliche Direktor der Charité, Joachim Seybold.

In kurzer Zeit hätten sich rund 200 Ärzte und Pfleger freiwillig dafür gemeldet. Einige arbeiteten ehrenamtlich in ihrer Freizeit, andere würden während ihrer Arbeitszeit von der Charité für diese Aufgabe freigestellt, hieß es. Die Uniklinik stelle auch die Medikamente, sagte Seybold. Es gehe jetzt um die Versorgung besonders der Flüchtlinge, die noch nicht registriert und krankenversichert seien. Behandelt werde das »ganze haus- und allgemeinärztliche Spektrum«. Viele Menschen hätten Wunden oder Blasen an den Füßen, manche seien erschöpft. Kinder hätten Husten und andere Infektionen. dpa/nd

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