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Extrabreit aus Niesky

Sächsische Waggonbauer liefern für den Eurotunnel

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Niesky. Das ostsächsische Traditionsunternehmen Waggonbau Niesky will voraussichtlich im Oktober mit dem Bau von Spezialwaggons für den Eurotunnel zwischen England und Frankreich beginnen. »Wir sind gerade dabei, die entsprechenden Hallen dafür einzurichten und die Vorrichtungen aufzubauen«, sagte Prokurist Peter Schulze der dpa. Für die Fertigung der extrabreiten und schweren Waggons hat das Unternehmen eine neue Krananlage in einer der Fertigungshallen einbauen lassen, die doppelt so viel Gewicht bewegen kann wie die bisherige. Die Waggons für die Betreibergesellschaft der unterirdischen Verbindung im Ärmelkanal wiegen bis zu 40 Tonnen.

Zunächst sollen drei Spezialzüge mit insgesamt 111 Wagen für den Eurotunnel geliefert werden. Neun weitere Züge mit 315 Wagen sind als Option vertraglich festgeschrieben. Die ersten Untergestelle sollen ab Februar 2016 nach Frankreich geliefert werden. Die Waggons sind für den Transport von Lastwagen vorgesehen.

Bis zum vergangenen Jahr bangten die Mitarbeiter des Unternehmen um ihre Zukunft. Nun sind die Auftragsbücher gut gefüllt. Mit einem Tag der offenen Tür feiert Waggonbau Niesky an diesem Samstag seinen 180. Geburtstag. Besucher können das Werk besichtigen, Schauvorführen an den Maschinen stehen auf dem Programm. Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat sich angekündigt. dpa/nd

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