Einmal zur Mauer und zurück

Der Realismus der grausamen, originellen Fantasy-Serie «Game of Thrones» wird gelobt. Dennoch löst sie Unbehagen aus

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Game of Thrones« ist unzerstörbar. Das symbolische Kapital der Serie gleicht längst dem höherer Kunsterzeugnisse. Man guckt sie nicht nur, man rezipiert sie, diskutiert darüber, schreibt Essays, schmückt sich mit Anspielungen. Die Folge solcher Präsenz ist Entwertung. Was zu cool ist, um wahr zu sein, ist bald durch. Dafür schon sorgt der Neid der Zuspätgekommenen, die nicht zur Anhängerschaft hinzustoßen können, weil sie immer als Nachzügler gezeichnet wären. Das Gefühl, ausgeschlossen zu sein, ist ein mächtiger Antrieb der Schmähsucht. Doch auch die Zahl resignierender Anhänger wächst bemerklich. Die Gemeinde dagegen, wen auch wundert’s, reagiert empfindlich. Irgendwem fällt immer irgendwas ein, und da die Serie eine Vorlage hat, antworten die Evangelisten auch dann mit dem Vorwurf mangelnder Kenntnis der Romane, wenn es um Adiaphora geht. Nur, der Rückstoß wird hier stärker als die Zielwirkung, denn auch dort, wo andererseits eine w...

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