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Woltersdorf kein zweites Nordkorea

Schwierige Ausgangssituation für die LINKE bei Bürgermeisterwahlen im Berliner Umland

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Woltersdorf blieb die LINKE am Sonntag unter den Erwartungen, in Fredersdorf-Vogelsdorf wird es ihr Bürgermeister am kommenden Sonntag auch nicht leicht haben.

Es hat alles nichts genützt. Die LINKE hatte sich eigentlich Chancen ausgerechnet, bei der Bürgermeisterwahl in Woltersdorf (Oder-Spree) in die Stichwahl zu kommen. Doch Kandidat Sebastian Meskes erreichte am Sonntag nur 6,4 Prozent. Das ernüchternde Ergebnis konnte er sich am Montag noch nicht erklären. Das müsse analysiert werden, sagte er - und überlegte, ob es daran lag, dass er mit 34 Jahren der jüngste der acht Kandidaten gewesen ist, ob ihm die Wähler das Bürgermeisteramt einfach nicht zutrauten.

Dabei hatte Meskes, der das Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze leitet, prominente Unterstützer. Linksfraktionschef Gregor Gysi forderte die Bürger am 16. September bei einer Rede auf dem Woltersdorfer Marktplatz auf: »Wählen sie nicht langweilig, wählen sie Sebastian Meskes.« Außerdem wandte sich der Europa-Abgeordnete Martin Sonneborn von der Satiretruppe »Die Partei« in einer Videobotschaft an die Einwohner. Er...


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