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Auch im Jahr 2015 gilt: Je lukrativer, spezialisierter und besser bezahlt eine Arbeitsstelle, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Mann sie bekommt. So auch im Kulturbetrieb. Ein Beispiel: Im Bereich Film wurden zuletzt weniger als 15 Prozent der TV-Regieaufträge an Frauen vergeben - bei fast ausgeglichener Geschlechterverteilung an den Filmhochschulen. Die Initiative »Pro Quote Regie« fordert deshalb eine Quotierung der Aufträge. Doch lässt sich dieses Instrument für öffentliche Gremien und neuerdings auch Aufsichtsräte von Unternehmen überhaupt auf den Kunstbetrieb übertragen? Zu einer Diskussion darüber lädt DIE LINKE im Bundestag an diesem Dienstag um 19.30 Uhr in den Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung ein. Zu den Diskutanten gehören Mathilde ter Heijne, Künstlerin und Mitbegründerin von »f f collaborations«, Sigrid Hupach, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der LINKEN, sowie die Filmemacherin und Autorin Tatjana Turanskyi. nd

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