Saleh für neue Integrationsdebatte

SPD-Fraktionsvorsitzender plädiert für eine »neue deutsche Einheit«

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn die Frage der Unterbringung von Flüchtlingen in Berlin endlich gelöst ist, kommt auf die Stadtgesellschaft bereits die nächste Debatte zu: Wie organisieren wir soziale Aufstiegschancen für alle.

Als die Sprache auf das Bild ihres Bruders kommt, muss Frau Abdul Schig Kedir weinen. Der Verwandte der Jesidin aus dem irakischen Sindschar-Gebirge wurde im vergangenen Jahr von Kämpfern des sogenannten Islamischen Staates exekutiert. Andere Familienangehörige sind bis heute verschwunden. Kedir selbst konnte sich bereits vor einigen Jahren mit zwei Kindern nach Berlin retten. Jetzt lebt sie in einem Dreibettzimmer eines Wohnheims der Diakonie in Kreuzberg. »Wir fühlen uns wohl, aber unser Wunsch ist es, eine eigene Wohnung zu haben«, sagt Kedir. Ihre Tochter lerne Arzthelferin, der Sohn sei ebenfalls ein guter Schüler. Einen gesicherten Aufenthaltsstatus hat die Familie allerdings nicht.

Dauerduldungen sind diskriminierend, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende, Raed Saleh. Schließlich sei klar, dass viele Menschen dauerhaft in Berlin bleiben werden. Der ambitionierte 38-jährige SPD-Politiker ist an diesem Montag gemeinsam mit Jörg A...

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