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Protestbewegung lehnt Vermittlungsvorschlag für Burkina Faso ab

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Ouagadougou. Der internationale Vermittlungsvorschlag zur Beilegung der politischen Krise im westafrikanischen Staat Burkina Faso nach einem Militärputsch stößt in der Öffentlichkeit auf Ablehnung. Der Vorschlag der Westafrikanischen Wirtschaftsgemein-schaft, Interimspräsident Michel Kafando an die Macht zurückkehren zu lassen und den Putschisten Straffreiheit zuzusichern, sei »beschämend«, erklärte der Sprecher der Protestbewegung Balai Citoyen, Guy-Hervé Kam, am Sonntag. »Sie haben die Toten vergessen«, warf der Sprecher den Vermittlern aus Benin und Senegal vor.Die Putschisten von einer Elitetruppe hatten am Mittwoch eine Kabinettssitzung im Präsidentenpalast in Ouagadougou gestürmt und Regierungschef Isaac Zida sowie Interimspräsident Kafando festgenommen. Als neuen Machthaber setzten sie mit General Gilbert Diendéré einen engen Vertrauten des vor einem Jahr gestürzten Präsidenten Blaise Compaoré ein. Kafando wurde mittlerweile freigelassen, Zida soll weiter unter Hausarrest stehen.AFP/nd

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