Schachkolumne von Carlos García Hernández

Die Bezeichnung Valladão-Aufgabe geht auf den brasilianischen Schachkomponisten Joaquim Valladão Monteiro (1907 - 1993) zurück. Zu einem Schachmatt führen bei ihr immer drei Dinge: das Schlagen en passant, die Umwandlung eines Bauern sowie ein Abzugsschach (auch: aufgedecktes Schach). Meist handelt es sich dabei um ein überraschendes Matt in zwei Zügen.

Valladão war ein starker Schachspieler, arbeitete als Autor für verschiedene Fachpublikationen und war ein brillanter Aufgabenlöser. Seinen Schachweltruf verdankt er indes vor allem seinen Schachkompositionen selbst. Er gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des entsprechenden brasilianischen Verbandes. Veröffentlicht hat er Aufgaben aller Art, nicht nur die nach ihm benannten Probleme. Er hat auch viel getan, diese speziellen Kompositionen zu popularisieren. So schrieb er 1966 in der brasilianischen Tageszeitung »O Globo« ein Thementurnier aus.

Diese Valladão-Au...

Die Bezeichnung Valladão-Aufgabe geht auf den brasilianischen Schachkomponisten Joaquim Valladão Monteiro (1907 - 1993) zurück. Zu einem Schachmatt führen bei ihr immer drei Dinge: das Schlagen en passant, die Umwandlung eines Bauern sowie ein Abzugsschach (auch: aufgedecktes Schach). Meist handelt es sich dabei um ein überraschendes Matt in zwei Zügen.

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