Werbung

Das System ist das Problem

Martin Ling über die Agenda 2030 der Vereinten Nationen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der blaue Planet soll zukunftsfähig werden - aber die Agenda 2030 greift zu kurz. Ohne einen Bruch mit dem bestehenden Wirtschaftssystem und seinen globalen Ungerechtigkeiten wird die Agenda 2030 scheitern müssen.

Der Anspruch der UN-Agenda 2030 ist groß: Der blaue Planet soll zukunftsfähig werden und das verbunden mit dem Umstand, dass »niemand zurückgelassen werden darf«, wie es der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ausdrückte. Bis 2030 keine absolute Armut und kein Hunger mehr sowie sauberes Wasser, hygienische Toiletten und eine kostenlose Grundschulausbildung für alle: Es sind fraglos lohnenswerte sogenannte Nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs), auf die sich die UNO-Mitgliedsstaaten geeinigt haben.

Auch wenn die Agenda 2030 weiter greift als ihr Vorläufer - die Millenniumsziele -, greift sie dennoch zu kurz. Zwar verbindet sie die ökologische, soziale und ökonomische Dimension und definiert somit alle Länder als »Entwicklungsländer«, denn kein Land der Welt ist frei von Nachholbedarf auf der einen oder anderen Ebene, aber systemische Fragen bleiben außen vor. Das liegt in der UNO wie in der Welthandelsorganisation daran, dass die so genannten QUAD-Länder USA, Japan, die EU und Kanada schlussendlich bisher immer durchzusetzen vermochten, dass an der neoliberalen Weltwirtschaftsordnung mit Vorrang von Konzerninteressen und freiem Kapitalverkehr über grundlegende Interessen der Menschen festgehalten wird. Und das um jeden Preis, seien es Kriege um den Zugang zu Rohstoffen oder »Freihandel« zu Lasten nicht wettbewerbsfähiger »Partner« im Globalen Süden. Ohne einen Bruch mit dem System wird die Agenda 2030 scheitern müssen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen