Fußmatten-Affäre findet Happy End

In Greifswald blockierte ein Schuhabtreter die Einsetzung des OB - jetzt ist die Posse vorbei

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Stefan Fassbinder (Grüne) wird neuer OB von Greifswald. Die Wahl, die eines verrutschten Fußabtreters wegen strittig war, wird nicht wiederholt. Das beschloss am Montagabend die Bürgerschaft.

Lange war sie ganz unten gewesen, unbeachtet, getreten, beschmutzt. Nach einem Sonntag im Mai jedoch wendet sich ihr tristes Dasein zur Karriere, steht sie im Medienlicht, bekommt sie eine Facebook-Fanseite: jene Fußmatte, die als Türsperre den Zugang zu einem Wahllokal in Greifswald sichern sollte, es aber nicht immer tat. Dadurch gedieh der schwarz-braun-rote Abtreter zum Star einer Posse, die man eher auf den Brettern eines bayerischen Dorftheaters erwartet als auf der politischen Bühne einer Universitäts- und Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Zu verdanken hat die Matte ihre große Rolle vor allem einem Greifswalder, der am 10. Mai bei der Stichwahl des Oberbürgermeisters abstimmen wollte, es aber nicht konnte. Die Tür zum Wahllokal des Bürgers ließ sich nicht öffnen, war zugefallen. Eine Fußmatte, die das hätte verhindern sollen, war verrutscht. Einige Zeit später wurde dies bemerkt und korrigiert.

Alles nicht so dramatisch, ode...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 527 Wörter (3415 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.