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Lösungen für die Zeit nach dem Bergbau

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: 2 Min.

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Neue Ideen, wie die Landschaft beispielsweise nach dem Auslaufen des Braunkohlebergbaus gestaltet werden kann, soll ein neues, in Cottbus begründetes Forschungszentrum entwickeln.

Es solle Lösungen erarbeiten, wie die durch die Gewinnung von Rohstoffen veränderten Landschaften in der Lausitz saniert werden könnten, teilten die drei Gründer neuen Zentrums für Nachhaltige Landschaftsentwicklung mit. Am Dienstag unterzeichneten Vertreter der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin sowie des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) dazu in Potsdam eine Kooperationsvereinbarung.

Wichtigster Gegenstand der neue Forschungseinrichtung, die an der BTU angesiedelt ist, ist die Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft im Gebiet der ehemaligen und heutigen Braunkohletagebaue. In den kommenden 15 Jahren solle es sich beispielsweise mit der Aufforstung des Geländes, der Verdichtung der tieferen Schichten des Erdreichs, den Belastungen von Fließgewässern sowie den neuen Seen befassen, hieß es in der Mitteilung. Ziel sei, die Entwicklung von Landschaft und Ökosystemen zu beobachten sowie zur traditionellen Landnutzung Alternativen zu finden. Letztendlich gehe es auch um den Transfer von Technologien und die Nachwuchsförderung.

Es gehe um die Erarbeitung von »Lösungen und Handlungsoptionen zu den Herausforderungen der durch den Bergbau in Anspruch genommenen Landschaft in der Lausitz«, hießt es in einer gemeinsam verfassten Erklärung. »Die Nutzbarmachung dieser Gebiete ist nicht nur regional, sondern auch weltweit mit komplexen Herausforderungen verbunden, für die das Forschungszentrum Lösungen entwickeln wird.«

BTU-Präsident Professor Jörg Steinbach unterstrich: »Ziel unserer Kooperation ist es, bestehendes Wissen und vorhandene Infrastrukturen gemeinsam zu nutzen, um Optionen zur Lösung aktueller und künftiger Herausforderungen für die Akteure und Entscheidungsträger der Region zu entwickeln.« mit dpa

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