Die FIFA wird nicht immer korrupter

Sylvia Schenk von Transparency International über mögliche und unmögliche Wege, den Fußballweltverband zu reformieren

nd: Ermittlungen in den USA und der Schweiz, jetzt auch gegen FIFA-Präsident Joseph Blatter: Durch den Weltfußballverband hat das Wort Korruption gerade wieder Hochkonjunktur. Wie sehr ärgert Sie das?
Schenk: Das ärgert mich gar nicht, im Gegenteil. Dazu muss ich aber etwas erklären. Korruption war bis Anfang der 90er Jahre international überhaupt kein Thema. Die Auslandsbestechung ist in Deutschland erst seit 1998 strafbar. Deutsche Unternehmen konnten bis 1996 Bestechungsgeld, das sie an ausländische Regierungsmitglieder gezahlt hatten, von der Steuer absetzen. In der Wirtschaft wurde bestochen, was das Zeug hält. Heute ist es ein Skandal. Wir haben da einen langen Weg hinter uns. Der Sport hinkt dieser Entwicklung hinterher.

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