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Gorleben: AKW-Gegner scheitern vor Gericht

Lüneburg. Im Streit um die sogenannte Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben sind Atomkraftgegner erneut vor Gericht gescheitert. Das Verwaltungsgericht Lüneburg habe am Donnerstag die Klagen des Lüchow-Dannenberger Waldbesitzers Fried Graf von Bernstorff und von Greenpeace abgewiesen, teilte der Kernkraftexperte der Umweltschutzorganisation, Mathias Edler, nach dem Ende der Verhandlung mit. Die Entscheidung sei nicht inhaltlich, sondern formal mit fehlender Klagebefugnis begründet worden. Zuvor waren die Kläger bereits in einem Eilverfahren unterlegen. Grundstückseigentümern ist es verboten, den Salzstock unterhalb von 50 Metern Tiefe zu verändern. Die Bundesregierung hatte die Verordnung 2005 erlassen, der Bundesrat verlängerte sie im Juni bis zum 31. März 2017. Aus Sicht der Kläger ist das eine Vorfestlegung auf Gorleben als möglichen Standort eines Atommüll-Endlagers. Agenturen/nd

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