Bis in die Bergdörfer im Allgäu

Bislang haben sie vor allem Unterschriften gesammelt, jetzt wollen TTIP-Gegner auf der Straße ihre Stärke zeigen

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Den Organisatoren der vermutlich größten Demo in diesem Jahr ist etwas gelungen, was die Verantwortlichen mit Absicht unterlassen: Sie haben mit TTIP ein abstraktes Thema greifbar gemacht.

In einem kleinen Raum in Berlin Wilmersdorf sitzen die »Handwerker«. So nennt Jörn Alexander sich und seine vier Kollegen, die die Demo gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA vorbereiten. Inhaltlich, sagt der 41-Jährige, sind die Trägerorganisationen zuständig, die begründen, warum der Vertrag zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten zwar die Konzerne frei macht, aber Bürger und Politik in Fesseln legt. Sie hingegen zimmern den kommenden Großprotest zusammen, koordinieren, organisieren, strukturieren Materialversand, Anreise, Ablauf.

Seit Mai gibt es das Büro in den Räumen der Berliner Naturfreunde, die für das Bündnis die Demo angemeldet und Platz für das Orgateam gemacht haben. Zunächst waren sie zwei, nun sind sie zu fünft, allesamt mit politischen Erfahrungen. Jörn Alexander hat Sitzblockaden gegen den Castor mit organisiert. »Aber das hier ist eine andere Dimension.« Wenige Tage vor dem Ereignis sind d...

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