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20 junge Autoren können beim Literaturwettbewerb Open Mike vom 6. bis zum 8. November im Heimathafen Neukölln ihre Texte dem Urteil der Schriftstellerjury (Jan Brandt, Klaus Merz, Terézia Mora) anheimstellen. Vergeben werden bis zu drei Preise, die mit insgesamt 7500 Euro dotiert sind. Ausgewählt wurden sie von sechs Lektoren renommierter deutschsprachiger Publikumsverlage aus knapp 600 Einsendungen. Einzige Bedingung war, dass die Teilnehmer höchstens 35 Jahre alt sind und noch keine eigene Buchpublikation vorweisen können.

Entsprechend unbekannt sind uns die Namen der Nominierten, unter denen sich auch fünf Lyriker und Lyrikerinnen befinden. Interessant hingegen ist ein Blick auf die Herkunftsorte der Finalrundenteilnehmer - schon um das Vorurteil bestätigt oder dementiert zu sehen, dass die Lektoren trotz des anonymisierten Bewerbungsverfahrens alljährlich auffällig viele Autoren aus Hildesheim und Leipzig auswählen, was entweder für die gute Arbeit der dort ansässigen Literaturinstitute sprechen könnte - oder für die literarische Konditionierung der Lektoren.

Diesmal steht Hildesheim ein Mal, Leipzig drei Mal auf dem Zettel. Berlin, bekanntlich das Mekka aller jungen Künstler und derer, die es werden wollen, ist drei Mal vertreten. Den Spitzenplatz unter den Herkunftsorten der Nachwuchsautoren aber nimmt mit fünf Nominierungen - Wien ein.

Was das zu bedeuten hat? Vielleicht erfahren wir es in der Reportage zum Wettbewerb, die Deutschlandradio Kultur am 15. November fünf Minuten nach Mitternacht sendet. Ob es eine neue Wiener Schule gibt und falls ja, was sie ausmacht, kann man natürlich auch selbst erkunden - durch einen Besuch im Heimathafen oder die Lektüre der Open-Mike-Anthologie, die am 4. November im Allitera-Verlag erscheint. mha

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