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Ministerin plädiert für Schuldnerberatung in JVA

Stralsund. Die Schuldnerberatung für Straffällige fördert nach Einschätzung von Experten die Resozialisierung und schützt vor neuen Straftaten. Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) ist jeder zweite Gefangene in den Vollzugsanstalten des Landes von Pfändungen betroffen. Die Schuldnerquote dürfte bei 60 bis 80 Prozent der rund 1200 Insassen liegen, sagte Kuder auf einer Fachtagung zur Schuldnerberatung von Straffälligen am Donnerstag in Stralsund. Mit entsprechender Unterstützung fänden entlassene Straftäter einen legalen Weg aus dem Teufelskreis. Damit sei Schuldnerberatung auch aktiver Opferschutz. dpa/nd

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