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Deutsche Bank mit Rekordverlust

Mitarbeiter und Aktionäre erwarten heftige Einschnitte

Frankfurt am Main. Die Deutsche Bank erwartet wegen gigantischer Abschreibungen für das dritte Quartal einen Rekordverlust und stimmt auf weitere Belastungen ein. Unter dem Strich dürfte ein Minus von 6,2 Milliarden Euro stehen, wie der Frankfurter DAX-Konzern am Mittwochabend ankündigte. Für die ersten neun Monate 2015 rechnet die Bank mit 4,8 Milliarden Euro Verlust.

Die endgültigen Zahlen will das Institut am 29. Oktober vorlegen. Dann soll die Öffentlichkeit auch erfahren, an welchen Stellschrauben der seit Juli amtierende Co-Chef John Cryan noch drehen will, um Deutschlands größtes Geldhaus wieder auf Kurs zu bringen. Zuletzt hieß es in Finanzkreisen, dass über die bereits beschlossene Trennung von der Postbank hinaus bis zu 10 000 Stellen auf der Kippe stünden. Auch die Aktionäre werden die tiefroten Zahlen und den Sparkurs zu spüren bekommen: Die Bank kündigte an, die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 zu reduzieren oder ganz ausfallen zu lassen. dpa/nd Seiten 4 und 17

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