Martin Ling 13.10.2015 / Literatur
Buchmesse Frankfurt/Main

Zonen des Terrors

Ein Sammelband über Gewalt und Gegenwehr in Lateinamerika

»In fast allen Regionen Mexikos gehen Soldaten und Polizisten brutal gegen die Bevölkerung vor. Folter ist alltäglich.« In dem Buch gehen unterschiedliche Autoren und Autorinnen der Frage nach, »wie Politiken des Terrors im heutigen Lateinamerika Räume der Angst, aber eben auch des Widerstehens produzieren«.

Der Jahrestag wurde erst vor kurzem begangen: Am 26. September erinnerten Zehntausende in Mexiko an das gewaltsame Verschwindenlassen der 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa im mexikanischen Bundesstaat Guerrero vor einem Jahr. Bis auf den 21-jährigen Alexander Mora, dem Knochenfragmente und ein Zahn nach eingehender Analyse argentinischer Forensiker zugeordnet werden konnten, fehlt von allen anderen jede Spur. Auch wenn der Slogan seit den Geschehnissen von vor einem Jahr lautet: »Porque vivos se los llevaron, vivos los queremos« (Weil sie lebend mitgenommen wurden, wollen wir sie lebend zurück), gilt als höchstwahrscheinlich, dass auch die anderen 42 ein ähnliches Schicksal wie Mora erlitten.

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