Zehn Prozent Differenzen

Neue Linksfraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch wollen sachliche Debatten

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch erklären die einst heftig ausgetragenen Flügelkämpfe in der Linksfraktion für beendet. Über Differenzen soll nun kulturvoll diskutiert werden.

Für einen kurzen Moment schauen sich Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht in die Augen und flüstern sich etwas zu. Bartsch nickt kurz. Er darf als Erster auf die Frage eines Journalisten in der Bundespressekonferenz nach dem Verhältnis zu SPD und Grünen antworten. Der vor einer halben Stunde neben Wagenknecht zum neuen Linksfraktionschef gewählte Bartsch will nach der Bundestagswahl 2017 nichts ausschließen. Es ist kein Geheimnis, dass er in der LINKEN im Unterschied zu Wagenknecht eher zu den Befürwortern von Rot-Rot-Grün im Bund zählt. Dafür müsse es aber aus seiner Sicht Veränderungen in der SPD geben. Zunächst müsse man abwarten, wie die nächsten Landtagswahlen verlaufen. So gibt es 2016 etwa in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Chancen für Mitte-Links-Bündnisse. Bartsch verspricht in den nächsten zwei Jahren aber auch eine »konsequente Oppositionsarbeit«. Wagenknecht sieht in der SPD derzeit keinen Partner und ver...

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