Ägypten hat keine Wahl

Beim Urnengang unterstützen fast alle Listen Präsident Sisi

  • Von Oliver Eberhardt, Jerusalem
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Ägypten beginnen die Parlamentswahlen. Die meisten der 5400 Kandidaten treten für Listen an, die nur ein Programm haben: Unterstützung für Präsident Sisi.

Es ist ein ausgesprochen intensiver Wahlkampf: Die Häuserwände Ägyptens wurden bereits vor Wochen mit den Wahlplakaten der Kandidaten tapeziert; im Fernsehen laufen die Wahlwerbespots rauf und runter, versprechen Gruppierungen mit klingenden Namen wie »Aus Liebe zu Ägypten« oder »Lang lebe Ägypten«, dass man das Land besser, schöner, toller machen werde, während die Medien immer und immer wieder erklären, nun sei man also angekommen, an der letzten Station auf dem Weg zur Demokratie.

Der Weg zur Demokratie ähnelt in Ägypten einem Labyrinth. An diesem Wochenende wählen zunächst einmal die Ägypter im Ausland; am Sonntag und Montag wird zudem in 14 Provinzen außerhalb von Kairo abgestimmt. Ende Oktober wird es dann dort jeweils Stichwahlen geben. Und am 22. und 23. November sowie Anfang Dezember werden dann die beiden Wahlgänge in Kairo stattfinden.

Insgesamt sind 596 Parlamentsmandate zu besetzen, von denen 4...

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