Wie man fränkische Volksgesänge entstaubt

Die Band Gankino Circus stammt aus dem Landkreis Ansbach und hat die Kerwalieder ihrer Heimat neu aufgelegt

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Jungs der Anarcho-Band Gankino Circus kennen sich seit Schulzeiten, heute sind sie um die 30 und werden auch von Goethe-Instituten und deutschen Botschaften im Ausland für Auftritte gebucht.

Da gibt es eine Magd, die am Gartenzaun onaniert, sowie eine Mutter, die Sex mit der Katze hat, während der Vater im Keller ist. Junge Frauen, die nicht tanzen können, sind blöd, und wenn sie Bauerntöchter sind, stinken sie.

Auf dem Land wird derbes Vokabular nicht gescheut und in Franken ist generell ein rauerer Ton als woanders üblich - es verwundert also nicht, dass fränkische Volksmusik happig und anzüglich ist. Die erwähnten Themen und Aussagen finden sich in Kerwaliedern, die vor allem von den Ortsburschen und -madla während und bei der Vorbereitung des Dorffestes gesungen werden.

»Kerwa« ist fränkisch für Kirchweih, was woanders Kirmes heißt, und die Band Gankino Circus hat letztes Jahr ein Album vorgelegt, in dem sich fast die Hälfte der Lieder um die Kerwa dreht. Das Album »Franconian Boogaloo« - Boogaloo ist eine Mitte des 20. Jahrhunderts in New York aus lateinamerikanischen Rhythmen fusionierte Richtung - enthält ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 612 Wörter (4059 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.