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Etikettenschwindel im Namen Allahs

Der Koran lässt Gewalt nur in Ausnahmefällen zu, meint Tahir Chaudhry . Die Terroristen des »Islamischen Staates« sollten das eigentlich wissen. Stattdessen missachten sie durch ihre Gräueltaten die Heilige Schrift der Muslime.

  • Von Tahir Chaudhry
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Barbaren des Islamischen Staates verbreiten Terror. Dass sie in völliger Verkennung der islamischen Frühgeschichte und der religiösen Prinzipien handeln, sehen nur wenige. Dabei ist es offensichtlich.

Die Barbaren des Islamischen Staates (IS) verbreiten Terror im Nahen und Mittleren Osten. Dass sie in völliger Verkennung der islamischen Frühgeschichte und der religiösen Prinzipien handeln, sehen nur wenige. Dabei ist es offensichtlich, dass das Label »Muslim« genutzt wird, um egoistische Motive zu rechtfertigen und die Sucht nach Anerkennung, Macht und Einfluss zu stillen.

Theoretisch kann sich jedermann als Muslim bezeichnen, der es wünscht, als ein solcher wahrgenommen zu werden. Das Terrornetzwerk kann als IS genauso »islamisch« sein wie sich die nordkoreanische Diktatur als Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) »demokratisch« geben möchte. Müsste demnach nicht jeder überzeugte Demokrat dazu aufgefordert werden, sich öffentlich von der DVRK zu distanzieren, so wie jeder Muslim aufgefordert wird, sich vom IS zu distanzieren? Entsprechend dieser Doppelmoral werden Muslime mit dem Vorwurf bombardiert, dass diese Terrorideolo...


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