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Die Deichgrafen sind wieder unterwegs

Alljährlich im Herbst und im Frühjahr wird an der Nordseeküste die Stabilität der Schutzbauten überprüft

  • Von Hans-Christian Wöste, Varel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

610 Kilometer lang sind die Hauptdeiche an der Küste Niedersachsen. Ohne sie wäre das Land 14 Prozent kleiner. Im Kampf gegen Sturmfluten gibt es immer etwas zu bauen - diese Arbeit endet nie.

Mit dem Schimmel über den Deich reiten und die Wellen am Ufer beobachten: Deichgrafen müssen mobil sein, um die lang gezogenen Schutzbauten an der Küste zu kontrollieren. Doch anders als beim legendären Hauke Haien in Theodor Storms Novelle »Der Schimmelreiter« kommen Pferde nicht mehr zum Einsatz. Heutzutage machen sich Spezialisten an der Küste zu Fuß oder mit dem Auto auf den Weg, um die Deichsicherheit zu prüfen. Deichschau heißt das Spektakel, wenn in jedem Frühling und Herbst die Kontrolleure zwischen Ems und Elbe ausschwärmen. »Die Deiche sind sicher«, heißt es meist zum Abschluss der Bereisung. Doch die Arbeit endet nie, es gibt immer wieder neue und teure Großbaustellen.

Gänsetrupps fliegen früh am Morgen über die Felder, als sich die kleine Autokolonne zwischen Varel und Dangast im Kreis Friesland in Bewegung setzt. Burchard Wulff vom II. Oldenburgischen Deichband führt die Gruppe zum Wapeler Siel. An diesem Schöpfwerk m...


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