Sieben Tschechen und ein Brasilianer

Folge 77 der nd-Serie »Ostkurve«: Wie der FC Oberlausitz Neugersdorf die 3. Liga anpeilt

  • Von Max Zeising, Seifhennersdorf
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Neugersdorf liegt nur wenige Kilometer von Tschechien entfernt. Diesen Standortvorteil weiß der FC Oberlausitz zu nutzen. Mit Ex-Profis aus dem Nachbarland führt er die Tabelle der Regionalliga Nordost an.

Zu später Stunde macht Seifhennersdorf einen wirklich tristen Eindruck. 4000 Menschen wohnen hier. Kaum einer von ihnen ist noch auf der Straße zu sehen. Um 19 Uhr fährt hier kein Bus mehr. Der einzige Platz, an dem noch so etwas wie Leben zu vernehmen ist, ist der Sportplatz - muss wohl am grellen Scheinwerferlicht der Flutlichtmasten liegen.

Trotzdem kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass hier, genau hier, eine neue Fußballgröße heranwächst. Doch so ist es. Auf dem Sportplatz von Seifhennersdorf trainiert der FC Oberlausitz Neugersdorf - der Verein aus der Nachbarschaft, mitten in der ostsächsischen Provinz, im Niemandsland. Umringt von Kreisliga-Fußball findet man hier den derzeitigen Tabellenführer der Regionalliga Nordost.

Seit dem 1:1 am vergangenen Wochenende gegen den SV Babelsberg 03 hat der FC Oberlausitz diese Position inne. Und sollte er sie bis zum Saisonende verteidigen und dann noch die Relegation für s...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1074 Wörter (6951 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.