Seifenkooperative droht Versteigerung

Griechische Arbeiter kämpfen weiter um ihre Fabrik

  • Von John Malamatinas
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die griechische Seifenkooperative Vio.Me, mit der sich auch »nd«-Leser solidarisch zeigen, steht wegen einer drohenden Zwangsversteigerung erneut vor dem Aus.

Eine gerichtliche Entscheidung bedroht das mittlerweile über Thessaloniki hinaus bekannt gewordene griechische Selbstverwaltungsprojekt Vio.Me. Ab 26. November soll die Zwangsversteigerung von 14 Immobilien und Grundstücken des insolventen Unternehmens Philkeram erfolgen. Darunter befindet sich auch die Fabrik der Tochterfirma Vio.Me. Mit dem Verkauf der Grundstücke sollen Forderungen der Steuerbehörden, von Versicherungen, Banken, Zulieferern und ehemaligen Mitarbeitern befriedigt werden.

Die Mitglieder der Kooperative Vio.Me schlagen vor, dass die von ihnen genutzte Fläche einfach vom Rest des Grundstückes getrennt werden solle. Sie erinnern daran, dass ein Teil der Grundstücke vor Jahren der Firma vom griechischen Staat als Unterstützung dafür zugeteilt worden sei, Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Kampf der Arbeiter und ihrer Familien findet nun einen neuen Höhe...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.